10.06. - 13.06.2011 Pfingstfahrt

Auch dieses Jahr ging es für die Hallimascher Pfadfinder auf Pfingstfahrt. Unser Ziel: Drangstedt
Dort trafen sich alle Pfadis des Nordbezirkes zu der Pfingstfahrt. Als wir am Freitagnachmittag starteten, ahnten wir noch nicht, wie viel Spaß wir alle haben sollten.
Als wir auf einer großen Wiese die Autos parkten, sahen wir die ersten Zelte und hörten einige Wölfis. Nachdem wir uns "eingecheckt" hatten und unsere Zeltplätze erfuhren hatten, räumten wir die Autos aus. Unsere Zelte brachte der Stamm Seevetal mit. Da diese aber im Stau standen und später kamen, vertrieben wir uns die Zeit mit einer kleinen Erkundungstour über den Platz. Danach aßen wir Erbsensuppe die für alle Ankömmlinge bereit stand. Wir erfuhren, dass wir Jungs uns ein Zelt mit den Tostedtern Pfadis teilten, ebenso wie die Mädchen. Unsere Jufis und Wölfis schliefen ebenfalls getrennt, mit anderen Jufis und Wölfis zusammen in Zelten und Kohten. Als dann endlich unsere Kohte angekommen ist, bauten wir diese mit Aaron und Chris (den Pfadis aus Tostedt) gemeinsam auf. Um 21 Uhr fand die Eröffungsrunde (für alle Stämme) statt. Es wurden die Regeln für das Lager erklärt und andere wichtige Punkte angesprochen. Nach der Runde bauten wir den Rest unserer Kohte auf und gingen dann um 22:30 Uhr in die Schlafsäcke (ab da war Nachtruhe für die Pfadis; Wölfis und Jufis mussten eine halbe bzw. eine Stunde früher in die Schlafsäcke).

Am nächsten Morgen wurden wir um 8 Uhr von Leitern geweckt. Nach dem Umziehen ging es sofort zu den Gemeinschaftszelten zur Morgenrunde. Diese fand um 8:45 Uhr statt. Dort wurde die Tagesplanung vorgelesen, sowie die Sachen aus der Fundkiste an ihre Besitzer zurückgegeben. Um 9 Uhr gab es Frühstück. Bei jeder Mahlzeit durfte eine andere Stufe beginnen. Beim Frühstück waren es die Wölfis. Nach dem Essen gab es ein Geländespiel für alle Stufen. Es hieß: Schmuggler und Zöllner. Bei diesem Spiel mussten die Schmuggler versuchen, möglichst viele heile Wasserbomben in ihr Lager zu bringen. Wurde man getickt musste man seine Wasserbombe den Zöllner überlassen. Die Zöllner siegten mit 125 zu 92 Wasserbomben.
Nach dem Mittagessen (es gab Würstchen) hatten die meisten Freizeit. Nur diejenigen, die ihre Stufe wechseln wollten, mussten zu einem Vorbereitungstreffen. Viele von uns spielten auf dem benachbarten Fußballplatz Fußball. Auch Basti, Quoc und Ich spielten ein bisschen mit (trotz meinem verletzten Knie). Als wir keine Lust mehr hatten, holten wir die anderen und spielten Werwolf. Nach der Abendrunde gab es Abendessen. Einige Leiter hatten den Grill angeworfen und grillten eifrig Steaks und Würstchen für alle. Dort durften wir Pfadis beginnen. Um 21 Uhr fand dann der Stufenwechsel statt. Jeder Stufenwechsler musste von seiner alten Gruppe in seine neue Gruppe über ein kleines Feuer springen. Danach mussten die Wölfis in ihre Schlafsäcke. Auch Basti, Quoc und Ich gingen in unsere Kohte. Allerdings kamen unsere Mädchen auch mit und wir redeten so lange, bis die Leiter sagten, wir sollen endlich das Licht ausmachen. So ging der erste richtige Tag zu Ende.

Am nächsten Morgen das gleiche Prinzip. Die Leiter kamen und weckten uns. Es gab wieder eine Morgenrunde und anschließend Frühstück. Danach teilten wir uns nach Stufen getrennt auf, da Stufentag war.
Wir Pfadis spielten erst ein kleines Kennlernspiel. Anschließend teilten uns die Leiter in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe machte bis zum Mittagessen eine Ralley durch den Wald, wobei sie Dinge bekamen die wir für unsere letzte Aufgabe benötigten. Die andere Gruppe machte einige Spiele. Auch hier bekamen wir ebenfalls Dinge. Nach dem Essen (es gab Curryhuhn mit Reis) tauschten die Gruppen. Basti, Yolanda und Ich machten also mit unserer Gruppe die Ralley. Wir lernten nicht nur neue Freunde kennen, sondern hatten gleichzeitig viel Spaß. Als dann beide Gruppen fertig waren, sollten wir aus den Dingen (5 Bretter, einige Schrauben und 4 Seile) ein "A" herstellen. Der Sinn war es, dass am Ende der Aufgabe einer von uns in dem "A", von den einen auf die andere Seite des Fußballplatzes transportiert werden kann. Dieses scheiterte gewaltig, da nach guten 5m das "A" auseinander brach und die Bretter kaputt waren. Also gingen wir zurück auf den Zeltplatz. Die meisten der Pfadis wollten in dem Schwimmbereich schwimmen gehen. Da die anderen Stufen noch nicht fertig waren, guckten wir den Schwimmern zu. Wir setzten uns zu unseren neuen Freunden Lea und Jeannine vom Stamm Zeven, zwei Pfadis, die wir beim Stufentag kennengelernt haben. Wir hatten sehr viel Spaß, da sie uns von ihren zwei auffallendsten Wölfis (Justin & René) erzählten. Verena, die Leiterin, tat uns sehr Leid.
Nachdem auch die anderen fertig waren, spielten sehr viele Völkerball. Auch wir 5 waren dabei. Nach dem Abendbrot gab es einen kleinen Pfingstgottesdienst. Anschließend spielten wir noch Werwolf bis zur Abendrunde. Nach der Abendrunde gab es eine Nachtwanderung, wo die meisten Wölfis und Jufis mitgingen. Wir Grünen setzten uns zu unseren Freunden aus Zeven und hatten bis 23 Uhr sehr viel Spaß. So ging der Tag zu Ende.

Am nächsten Morgen ging es hektisch zu. Jeder baute seine Kohten vor und nach dem Frühstück ab. Als alle Zelte abgebaut waren, überlegten wir uns einen Schlachtruf für unsere Siedlung. Vor der Abschiedsrunde spielten wir alle nochmal eine Runde Werwolf. Nach der Abschiedsrunde räumten alle Stufen den Müll auf dem Gelände weg. Basti, Marlene und Ich verabschiedeten uns von unseren Freunden. Um 13:30 Uhr verließen wir den Zeltplatz in Richtung Buchholz. So ging eine tolle Pfingstfahrt zu Ende. Wir hoffen alle, dass wir noch mehr solcher Fahrten machen können.

Insgesamt kamen zu der Pfingstfahrt mehr als 100 Pfadfinder aus dem Nordbezirk.
Hier sind noch einige Statements zur Pfingstfahrt aus unserer Siedlung:

"Ich habe neue Freunde gefunden. Wir durften viel alleine machen, nicht wie zu Hause." (Keely, 8 Jahre)
"Viel Spaß auch mal ohne die Kleinen." (Marlene, 14 Jahre)
"Lustig mal in der eigenen Gruppe und mit Anderen aus der eigenen Stufe." (Yolanda, 12 Jahre)
"Ein tolles Erlebnis. Habe viele neue tolle Pfadis kennengelernt. Ich hoffe, dass wir so etwas nochmal wiederholen können." (Simon, 16 Jahre)
"Es gibt auch andere nervige Wölflinge." (Bastian, 14 Jahre)
"Großartige organisatorische Leistung von und mit vielen lieben verschiedenen Menschen." (Matthias, 44 Jahre)
"Das Geländespiel war toll." (Alwin, 9 Jahre)
"Es ist immer wieder großartig die Gemeinschaft von Menschen so erleben zu dürfen." (Michael, 42 Jahre)
"Beeindruckend!" (Astrid, 38 Jahre)

Verfasser: Simon Rieckmann

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